2014 Shetland Nordsee
Übersicht der Etappenberichte
Etappe A, 04.05.2014 bis 14.05.2014
Etappe A von Zürich nach IJmuiden, 80 sm.
Route: Zürich, Medemblik, Enkhuizen, Oudeschild (Texel), IJmuiden
Übersicht: Reise von Zürich nach Holland und dann die Schiffsübernahme, Angewöhnung, grosser Einkauf und Warten auf das richtige Wetter. Das Wetter war eher ungünstig, es regnete viel und wir hatten Wind meist um 6bf, manchmal auch 8bf. So haben wir es uns gemütlich gemacht und waren lange in Medemblik und im Hafen Enkhuizen, dafür konnten wir noch Einiges am Schiff erledigen, noch fehlendes Material ergänzen und auch den Blog definitiv aufbereiten und installieren. Und sich definitiv lösen von zu Hause und Büro.
Etappe B, 15.05.2014 bis 20.05.2014
Etappe B von IJmuiden nach Port Edgar (Queensferry / Edinburgh), 432 sm.
Route: IJmuiden, Lowestoft, Anker Blakenay, unterwegs, Blyth, unterwegs, Port Edgar (Queensferry / Edinburgh)
Übersicht: Diese Etappe führte nun von Holland über den engl. Kanal nach Lowestoft und dann weiter der englischen und schottischen Küste entlang nach Edinburgh. Die Strecke war bedeutend länger als geplant, es gab einige sehr lange Tagesstrecken und auch 2 Nachttörns, allerdings immer mit sehr moderaten Winden und Wellen. Häufig mussten wir den Motor verwenden, weil es zu wenig Wind hatte. Der Abschluss bildete das Sightseeing in Edinburgh.
Etappe B2, 21.05.2014 bis 21.05.2014
Etappe B2 von Port Edgar (Edinburgh) nach Port Edgar (Edinburgh), 0 sm.
Route: Port Edgar (Edinburgh)
Übersicht: Sightseeing in Edinbourgh
Etappe C, 22.05.2014 bis 28.05.2014
Etappe C von Port Edgar (Edinburgh) nach Kirkwall, 269 sm.
Route: Port Edgar (Edinburgh), unterwegs, Peterhead, Whitehills, Wick, Kirkwall
Übersicht: Die Reise führte weiter von Edinburgh (Port Edgar) nach Norden zu den Orkney-Inseln. Zuerst gab es einen eiskalten Nachttörn bis Peterhead und anschliessend um das berühmte Cape Ratray zu einem Kleinsthafen, und dann die abenteuerliche Fahrt durch den Nebel nach Wick. Nach einem Pausetag überquerten wir den berüchtigten Pentland Firth in einem langen Schlag direkt nach Kirkwall.
Etappe C2, 29.05.2014 bis 29.05.2014
Etappe C2 von Kirkwall nach Kirkwall, 0 sm.
Route: Kirkwall
Übersicht: Am Folgetag nach der Ankunft in Kirkwall machten wir mit dem Mietauto ein höchst interessantes Sightseeing in die Vergangenheit. Schaue die Bilder an!
Etappe D, 30.05.2014 bis 07.06.2014
Etappe D von Kirkwall nach Lerwick, 209 sm.
Route: Kirkwall, Eday, Bay of Carrik, Fair Isle, Scalloway (Shetland), Skelda Voe, Skeld, Hamar Voe, Whale Firth Yell, Symbister, Whalsay, Lerwick
Übersicht: Wohl die schönste Etappe unserer Reise: Von den Orkney Inseln gelangten wir zur einsamen Fair Isle und anschliessend nach Scalloway auf Shetland. Rund um die vielen Inseln der Shetlands - je nach Wetter und Wind - gelangten wir dann nach Lerwick. Das Wetter war nicht immer schön, aber wir trafen eine faszinierende Insellandschaft und die freundlichsten Leute. Wenn Shetland nur nicht so weit weg wäre . . .
Etappe E, 08.06.2014 bis 10.06.2014
Etappe E von Lerwick nach Bergen, 210 sm.
Route: Lerwick, unterwegs, Kjeldosen/Rongøyna, Bergen
Übersicht: Ueberquerung von den Shetland Inseln nach Norwegen, Bergen. Es ist eine lange Strecke (rund 200nm), und sie ist wettermässig etwas exponiert. Wir konnten in einem guten "Wetterloch" die Ueberfahrt machen und hatten abschliessend in Norwegen eine wunderschöne Ankerbucht für uns allein. Die Strecke nach Bergen und Bergen selber kannten wir mittlerweile, es ist aber immer schön hier (nicht das Wetter!).
Etappe F, 11.06.2014 bis 16.06.2014
Etappe F von Bergen nach Bergen, 104 sm.
Route: Bergen, Fedje, Eivindvik, Flolivågen, Manger Kai
Übersicht: Bergen, Nordhordaland:
Wir waren etwas zu früh hier, unsere Gäste kommen erst am 17. Juni. So segelten wir etwas in den Norden. Wir wurden aber konfrontiert mit einer speziellen Wetterlage, die in dieser Gegend sehr starken Nordwind produzierte. Aber mit der Kombination von Hafentagen (Wanderung), genauem Wetterbericht und dem Fahren in den geschützten Schären und Inseln hatten wir einige wunderschöne Tage (und Lust gekriegt, von hier wieder einmal weiter nach Norden zu fahren).
Etappe G, 17.06.2014 bis 25.06.2014
Etappe G von Bergen nach Mandal, 239 sm.
Route: Bergen, Fitjar, Anker Brandvik (Insel Huglo), Tananger, Egersund, Prestøy (Farsund), Mandal
Übersicht: Die Etappe war geprägt durch den starken achterlichen NW-Wind und die Sonne. Wir segeln von Bergen Richtung Süden, diesmal mit Gästen. Allerdings verliessen sie uns in Egersund (die Wellen waren für sie ungewohnt hoch). Wir genossen die Rauschefahrt mit dem starken achterlichen Wind, umrundeten Kap Lista bei Sonne und mit schneller Fahrt. Kap Lindesnes (südlichster Punkt Norwegens) und die uns schon sehr gut bekannte Strecke nach Mandal war auch sehr schön, aber mit markant weniger Wind.
Etappe H, 26.06.2014 bis 04.07.2014
Etappe H von Mandal nach Vlieland, 447 sm.
Route: Mandal, Thyborøn, Hvide Sande, Esbjerg, Helgoland, Borkum, unterwegs, Vlieland
Übersicht: Von Mandal (Norwegen) über den Skagerrak nach Dänemark, der dänischen Westküste entlang nach Helgoland und dann entlang der Ost- und Westfriesischen Inseln zur Waddenzee in den Niederlanden, eine sehr lange Strecke und meist kritisch wegen der sonst vorherrschenden Westwinde: Wir machten sehr lange Tagesetappen, dafür Pausentage zwischendurch. Und als Abschluss eine Nachtfahrt vor den westfriesischen Inseln. Wind- und wettermässig hatten wir Glück und gute Verhältnisse. Die Pausen (Esbjerg, Helgoland) waren spannend und erholsam, v.a. der Vogelfelsen auf Helgoland ist fast einmalig, weil man so nahe sein kann (siehe auch die Bilderstrecke).
Etappe I, 05.07.2014 bis 13.07.2014
Etappe I von Vlieland nach Zürich, 45 sm.
Route: Vlieland, Harlingen, Stavoren, Medemblik, Zürich
Übersicht: Fahrt in den Niederlanden von der westfriesischen Insel Vlieland über die Waddenzee, übers IJsselmeer und dann nach Medemblik, wo das Schiff wieder 'eingewintert' wird.
Wir blieben dabei und machten lieber zwei Pausentage (in Vlieland) statt im Starkwind gegenan zu segeln. Aber das Warten lohnte sich, die folgenden Strecken waren angenehm und schön (wenn auch kurz). In Stavoren gabs auch einen (stürmischen) Pausentag, dieser wurde aber genutzt für die Aufbereitung des Schiffs für den Winter. Ja, und dann: In Medemblik das Schiff fertig machen und an die Werft übergeben, und die lange Reise zurück nach Zürich.
Das war's (für dieses Jahr).
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