im Blickfeld: Norwegen 2018


Segelreise Norwegen 2018

April 2018 - Oktober 2018

Mit unserem Traumschiff "Regina" (eine Hallberg-Rassy HR40) wollen wir nochmals die Fjorde und Berge von Norwegen erkunden. Im Gegensatz zur letzten Reise in die Karibik werden wir nicht mehr in der Badehose, sondern praktisch immer mit Icebreaker und Ölzeugs unterwegs sein. Dafür geniessen wir die anderen Vorteile von Norwegen: helle Nächte, fantastische Landschaften, wenige Touristen.

Wir wollen wettermässig optimal unterwegs zu sein, d.h. möglichst keine (Motor-)Reisen bei Flaute oder Stress bei Starkwind, dafür halt mal ein langer (Nacht-)Schlag über grössere Distanzen. Wir planen viele Ankerübernachtungen, vor allem im Norden gibt es eine unendlich grosse Anzahl einsamer Buchten. Und diesmal wollen wir auch viele Bergtouren / Wanderungen unternehmen und die Küstenlandschaft von oben geniessen.

Unsere Route führt über mehrere Etappen zum Nordkapp und zurück. Auf einigen Etappen können Gäste mit der Regina mitsegeln, wir haben 1-2 Kojen für segelbegeisterte und meererfahrene Freunde. Allerdings ist Flexibilität notwendig, da wir uns vielleicht nicht genau an die Route und den Zeitplan halten können / wollen.

Unterwegs werden wir hier auf dieser Homepage fast jeden Tag einen Logeintrag mit Bild publizieren, später auch Bilderserien im Album.


Letzter Logeintrag:

zum aktuellen Etappenbericht

Supermoderner Windgenerator bei Thyborön mit geschweiften Flügeln

2018-04-25: Hvide Sande - Lemvig, 58 sm. Wetter: WSW 3-6, meist grau und feucht, teilw. Nebel, kalt (7°C).

schnelle aber sehr kalte Segelreise in den Limfjord

Am Abend stellte der Fischer nebenan endlich den Motor ab, dafür hörte man am Morgen den Regen aufs Deck tropfen. Bis wir aufstanden, hörte es aber wieder auf zu regnen, und auch der Wind war bei der Abfahrt sehr moderat, fast gemütlich, mit etwa 12 kn. Allerdings hatte es auf der offenen Nordsee tüchtig Wellen, Ueberreste des starken Windes gestern und in der Nacht.
Bis Thyborön kamen wir sehr schnell vorwärts, gegen den Schluss hatten wir über 20 kn Wind. Allerdings hatte es zu Beginn Nebel, die Sonne drückte nur kurz durch, aber die Küstenlandschaft wäre sowieso recht langweilig, man sieht nur einen ewig langen Sandstrand und dahinter eine Sanddüne, zwischendurch mal einen Leuchtturm, der über die Düne schaut.
An Thyborön, das wäre ursprünglich unser Ziel gewesen, fuhren wir vorbei, wir waren wegen der schnellen Geschwindigkeit und der frühen Abfahrt zeitlich gut dran. Ueber eine ausgebaggerte Rinne entlang mehrerer Windgeneratoren segelten wir in den Limfjord.
Die Seelandschaft geht quer durch Jütland bis auf die andere Seite in den Kattegat. Wir bogen aber bald ab zum Städtchen Lemvig an der Südseite, etwas geschützt vor dem Wind. Der Hafen war ziemlich leer, wir waren die einzigen Passanten und hatten den ganzen Quai für uns allein.


bisherige Route:
Zürich - Medemblik - Enkhuizen - Stavoren - Harlingen - Terschelling - Vlieland - auf See - Helgoland - auf See - Hvide Sande - Lemvig


 

Einige Schönwetter-Bilder vom Norwegentörn 2008

Das ist der Text in der Fusszeile.