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Segel-Törn |
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Übersicht Bilder Logbuch-Auszug Zusammenfassung weitere Infos / Links
Die Route (Auszug aus dem Logbuch) |
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Fr, 24.04. |
Zürich - Athen, schön und warm. Nach dem Flug mit S-Bahn in die Stadt zum Hotel Attalos (bei Monastiraki). Anschliessend ausgiebiges Sightseeing durch die Altstadt in Athen und auf der Akropolis und die umliegenden Tempel. |
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Sa, 25.04. |
Athen - Agios Konstantinos - Skiathos, schön und warm. Mit dem Bus ab Liossion (mit Taxi erreicht) nach Ag. Konstantinos, von dort mit der riesigen Fähre nach Skiathos. Einchecken bereits am Mittag, genügend Zeit für Einkauf, Kennenlernen des Schiffes, Sightseeing und erste Sicherheitseinweisung. |
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So, 26.04. |
Skiathos - Ormos Stafilos, 24.6 sm, bedeckt und frisch, NE4-6. Die restlichen Sicherheits-Einweisungen am Morgen, dann gemütliches Losfahren. Doch bald gab es genügend Wind bis zur Ankerbucht auf der Südseite der Insel Skopelos. Trotz des NE-Windes unangenehmer Schwell und schaukelige Nacht mit etwas Regen. Studium Funk- und GPS- und Messgeräte und Anpassung der Einstellungen. |
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Mo, 27.04. |
Ormos Stafilos - Ormos Planitis (Kira Panayia), 34.2 sm, zu Beginn bedeckt, später sonnig, N1-3 und kurz ENE 4. Heute kein einziges Schiff angetroffen, gemütliche Fahrt durch die Inseln, allerdings meist zu wenig Wind. Herrliche Ankerbucht. |
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Di, 28.04. |
Ormos Planitis - Neo Marmarás, 44.9 sm, stark bewölkt, später sonnig, NE2-3 und W2-3. Nach einer längeren Motorfahrt kam der Wind auf, Segeln bis fast in den Hafen hinein. Langer Schlag, in der Mitte ohne Sicht auf irgend ein Land oder Insel. In Marmaras einziges Touristenschiff. Ausführliches Sightseeing, Einkaufen und auswärts Znachtessen. |
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Mi, 29.04. |
Neo Marmarás - Ormos Sikias, 30.4 sm, sonnig, NW2, später SW3-4, am Abend E1. Ferienmässiges Ausschlafen und spätes Ablegen. Beim Schwachwind den Blister ausprobiert und frustriert wieder eingepackt: ist viel zu klein. Auf der Weiterfahrt kurz die Bucht von Koufos angeschaut und deren Ein-/Ausfahrt bewundert. Das Südkap der Halbinsel Sithonia (K. Khersonisos) umrundet und dann segelnd nach Sikias gekommen und in der Bucht vor dem flachen Sandstrand auf 3 m Wassertiefe geankert und gebadet (nur Elisabeth, es hat 16.4°C). |
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Do, 30.04. |
Ormos Sikias - Amouliani, 28.4 sm, sonnig, SE1 bis ESE4. Zuerst ohne Wind, später mit viel Wind den Meeresarm überquert Richtung Berg Athos (2033m, Halbinsel Agion Oros) und dann der Küste entlang nach Norden gesegelt und die Klöster von aussen angeschaut. Unterwegs auch mehrfach Delphine angetroffen. In Amouliani im malerischen Hafen den einzigen leeren Platz genommen und dann das noch ausgestorbene Insel-Dörfchen angeschaut. |
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Fr, 1.05. |
Amouliani - Ormos Kriftos (Nisos Dhiaporos), 12.1 sm, bedeckt, Gewitter und Regen, NW3 bis NW5. Nach einer Stunde rassigem Segeln entstanden um uns herum mehrere Gewitter; wir hatten Glück, neben dem Regen und einigen Böen kamen wir gut davon. Bei der Insel Dhiaporos hatten wir einen wunderschönen und rundum bestens geschützten Ankerplatz. Wir konnten das Schiff alleine lassen und einen Ausflug mit dem Dingi zu den Olivenbaumhainen machen und vom Gipfel auf die andere Seite schauen. |
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Sa, 2.05. |
Ormos Kriftos - Koufo, 37 sm, sonnig, schwache Winde aus allen Richtungen. Das gestrige Regenwetter ist verzogen und hinterliess eine klare Luft mit weiter Sicht. Wir segelten langsam wieder um die Südspitze von Sithonia herum und suchten dann in der Bucht von Koufo einen geeigneten Ankerplatz. Der beste Platz war tatsächlich vor dem kleinen Hafen mit den beiden Stegen. |
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So, 3.05. |
Koufo - Ormos Planitis (Kira Panayia), 46.3 sm, sonnig, N2. Die Überquerung von Chalkidiki zurück zu den Inseln der nördlichen Sporaden war eher langweilig und unangenehm. Den grössten Teil mussten wir motoren, und die Dünung kam genau quer; so nahmen wir die kürzestmögliche Route und fuhren wieder zur Insel Kira Panayia und dort wieder zur Bucht Ormos Planitis. Allerdings fanden wir hier bereits ein anderes Segelschiff vor. Aber es hatte genügend Platz für beide. Hier badeten die Frauen wieder (diesmal 19°C). Hier lagen wir mitten im Marine Park Alonnisos, bekannt für die Mönchsrobben und Wale www.alonnisostravel.gr/info/marinepark.htm und www.mom.gr. |
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Mo, 4.05. |
Ormos Planitis - Patitiri (Alonnisos), 19.4 sm, bewölkt, NE5. Die zweite Nachthälfte war eher heftig, trotz des sehr geschützten Ankerplatzes schaukelte es uns tüchtig durch, Meltemi liess grüssen. Mit einem sehr schnellen Törn (trotz der hohen Wellen sahen wir Delphine springen) gelangten wir dann zum Haupthafen von Alonnisos: Patitiri. Nach dem klassischen Vertäuen (römisch-katholisch, mit Buganker und Heck zum Quai) machten wir eine Wanderung zur Altstadt (Chora) von Alonnisos und genossen dort oben die Aussicht. Heute gab's wieder einmal einen Besuch im Internetcafé für einen aktuellen und ausführlicheren Wetterbericht und ein gediegenes Essen etwas ausserhalb der grossen Touristenbeizen. |
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Di, 5.05. |
Patitiri (Alonnisos) - Ormos Tzorti, 25.5 sm, bewölkt, zuerst NNE3-4, später N1 und SW1. Die Nacht war wieder sehr unruhig, der Meltemi-Schwell kam bis zu unserem Liegeplatz und führte dazu, dass das Schiff häufig und ruppig in die Leine ruckte. So freute es uns besonders, wieder einen schönen Segeltag erleben zu können. Wir segelten zur Insel Skantzoura und machten in einer wunderbar blauen Bucht zum Lunch fest. Die Rückfahrt war etwas weniger sportlich, zwischendurch brauchten wir den Motor. So gelangten wir in die wunderschöne und ruhige Bucht Tzorti gerade nördlich des Kap Kokkinokastro. Und wir hatten wirklich eine wunderschöne ruhige Nacht, praktisch ohne Schwell und ganz alleine. |
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Mi, 6.05. |
Ormos Tzorti - Skopelos, 24.9 sm, schön, NW 3 bis NW7. Diesmal waren es wirklich 24.0 sm segeln: Zuerst sehr heftig, sogar im 2. Reff, bis zur Südspitze von Peristéra (Ak. Xero), dann etwas sanfter um die Insel Adelphopoulo und dann wieder heftig mit 6bf zwischen den Inseln Alonnisos und Skopelos durch bis zur Hafeneinfahrt bei Skopelos. Hier waren wir offensichtlich gerade mal das zweite Boot, die ganze übrige Mole blieb leer, obwohl wir einige Segelschiffe unterwegs antrafen. Sehr schönes Städtchen, kreuz und quer durchstreift und viele Bilder geschossen. |
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Do, 7.05. |
Skopelos - Ormos Tzorti, 29.7 sm, sonnig, W1-4, später SE1. Gemäss Wetterbericht hätten wir mehr segeln sollen. Ab Skopelos fuhren wir auf der Aussenseite von Alonnisos um die Insel herum, später auch noch um Peristéra, um dann wieder in der schönen Bucht Tzorti zu landen. Allerdings hatten wir hier bereits ein Nachbarschiff, aber die Bucht war genügend gross für uns beide. Hier sahen wir auch einen grossen Seehund (vielleicht eine Mönchsrobbe), allerdings war's recht weit weg und nicht zum fotografieren. Heute war so warm, dass wir in T-Shirt und kurzer Hose segeln konnten. |
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Fr, 8.05. |
Ormos Tzorti - Skiathos, 30.4 sm, sonnig, NW1 bis NW4. Heute konnten wir den ganzen Tag segeln, ausser einmal zwischendurch für eine Stunde, da wechselte der Wind um 180° und wurde ganz schwach. Noch vor 16 Uhr kamen wir zur Mole in Skiathos und mussten ein kniffliges Hafenmanöver mit starkem Seitenwind durchführen - erfolgreich. Nach dem Auftanken (Diesel) packte Kathrin ihre Sachen, und wir machten ein ausgiebiges Sightseeing durch die Stadt, diesmal mit bedeutend mehr Touristen. |
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Sa, 9.05. |
Skiathos - Ormos Peristéra, 30.3 sm, sonnig, E1-2. Wir brachten Kathrin noch zur Fähre. Dann mussten wir lange warten auf den Wasserschlauch. Erst um 11 Uhr konnten wir losfahren, häufig unter Motor, es hatte sehr wenig Wind. Trotz allem gelangten wir so am späteren Abend zur Ormos Peristéra (westl. Ak. Xero), einer schmalen Bucht mit Kiesstrand. Hier legten wir zum Bug- auch einen Heckanker, der Wetterbericht sagte einen Windwechsel voraus. |
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So, 10.05. |
Ormos Peristéra - Agios Fokas (Skiros), 33.1 sm, schön, N1-3. Bis wir aufstanden, kam der Fischer bereits wieder zurück. Nach unserem Ankerlichten schenkte er uns noch einen ganzen Sack grosser Heringe. Bis zur Insel Skantzoura mussten wir motoren, in einer schönen hellblauen Ankerbucht gab's das Zmittagessen (Fische für Elisabeth). Anschliessend segelten wir ganz gemütlich mit 2 und 3bf Halbwind nach Skiros. In der Bucht Fokas ankerten wir nahe beim Strand und der kleinen Kapelle. Der Hafenführer schrieb von schönen Wäldern rund um den Ankerplatz, leider wütete offenbar letztes Jahr ein grosser Waldbrand: Viele schwarze Baumstummel liessen den ehemaligen Wald ahnen. |
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Mo, 11.05. |
Agios Fokas - Linaria (Skiros), 4.3 sm, schön, N2. Das war ein kurzer Bootstag. Durch eine Enge gelangten wir zum Inselhafen und legten dort längs zwischen dem SAR-Boot und dem Fährenplatz an. Leider verpassten wir den Bus zur Chora, der Hauptstadt. So machten wir hier einen Spaziergang und nahmen später den Taxi. Skiros Chora ist ein schönes Städtchen, anders als jene der anderen Inseln der N. Sporaden, eher wie eine Stadt in den Kykladen. Mit dem Abendbus fuhren wir wieder zurück zum Hafen. |
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Di, 12.05. |
Linaria (Skiros) - Ormos Livadhakiou (N. Peristéra), 37 sm, schön, SE1-2. Noch vor der Abfahrt der Fähre fuhren wir los, Frühstück gab es anschliessend mit dem Autopilot. Ausserhalb der Inselgruppe gab es dann wieder leichten Wind, zum Segeln reichte es nicht. An der Nordspitze der Insel Skanzoura fanden wir eine felsige Ankerbucht für das Mittagessen. Erst hier hatten wir genügend Wind, um wenigstens eine Stunde mit Windkraft vorwärts zu kommen. In einer einsamen und unwirtlichen Bucht (Felsen, steiniger Strand), aber mit faszinierenden Steinformationen im Norden der Insel Peristéra, warfen wir den Anker für die Nacht. Diese Bucht ist sonst beim üblichen Meltemiwind nicht nutzbar. |
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Mi, 13.05. |
Ormos Livadhakiou - Loutraki / Glossa, 31.4 sm, sonnig, W3-1, dann E2. Nach der stillen Nacht (viele Sterne, Vogelgezwitscher, warm) beschlossen wir, um Alonnisos herumzufahren in der Hoffnung, luvseitig der Inseln etwas mehr Wind zu finden. Aber auch diesen Tag waren wir mehr mit Motor als unter Segel unterwegs. Erst das letzte Stück um die Insel Skopelos herum bis zum Hafen Loutraki gab es wieder einmal Segelfreuden. Hier waren wir die einzigen Gäste mit Schiff, auch sonst wirkte der Touristenort sehr ausgestorben. Etwas ausserhalb der Touristenmeile fanden wir ein herziges Restaurant. |
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Do, 14.05. |
Loutraki - Orei, 29.0 sm, sonnig, von S1-2 nach NE4. Bereits um 7 standen wir auf, damit die Wanderung nach Glossa, der Stadt auf dem Berg oben, nicht zu heiss wurde. Diese Stadt wiederum sieht ganz anders aus als Skopelos oder Skiros oder Skiathos, sehr lohnend auch wegen der Aussicht. Um Halbelf fuhren wir dann los Richtung Euböa, zum grossen Teil mit schönem Wind, bis zum Hafen von Orei. Diese Stadt ist recht weit weg vom Tourismus, praktisch nichts auf englisch angeschrieben, der Hafen voller Fischer, aber eine breite Hafenpromenade mit vielen Tavernen (offenbar schon auch für Touristen, die waren aber noch nicht da). |
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Fr, 15.05. |
Orei - Skiathos, 37.6 sm, sonnig, NE2, später ENE5, am Abend SE1-2. Das war ein herrlicher Segeltag zum Abschluss. Häufig hart am Wind, meist um 4 bf, gelangten wir wieder zu den Inseln und nach Skiathos. Wegen des Kreuzens gab es mehr Meilen als gedacht, und es wurde auch später. Aber wir fanden doch noch einen Platz an der Mole (die Basisleute mussten uns zwar zuerst eine Lücke machen). Die Schiffrückgabe war problemlos. Am Abend spazierten wir dann wieder durch die Stadt. Jetzt hatte es wesentlich mehr Touristen. |
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Sa, 16.05. |
Skiathos - Volos - Athen - Zürich, schön und heiss. Mit dem Katamaran ging's nach Volos, von hier mit dem Bus nach Athen (mit Zwischenhalt in der Nähe von Ag. Konstantinos). Mit einem anderen Bus fuhren wir gleich weiter zum Flughafen, obwohl wir keine Eile hatten. Aber das Gewühl und der Lärm in Athen wirkte nach einem solchen Segeltörn sehr abschreckend. |
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