Die Route
(Auszug aus dem Logbuch) |
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Fr, 22.9. |
Beginn der Reise: Zürich - Livorno (direkter
Zug) - Golfo Aranci (mit Sardegna Ferries). Trotz 1 h Verspätung in
Livorno genügend Zeit, um die Fähre zu erreichen, allerdings ist die
Suche nach dem richtigen Bus nicht einfach (ab 20 Uhr fährt der
Ringbus und nicht mehr der direkte Bus). Nur kurze Fahrt bis Golfo
(7.5 h). |
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Sa, 23.9. |
Reise Golfo Aranci (Regionalzug) - Olbia (Bus)
- Cannigione, Schiffsübernahme, Einkaufen. SE3, leicht bewölkt und
warm. In Olbia lange auf Peter gewartet (Flugreise via München!) und
erst am späten Nachmittag in Cannigione angekommen. |
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So, 24.9. |
Cannigione - Cala Spalmatore f
- Porto Massimo, 14 sm, SE5, sonnig. Nach letzten Checks und
Reparaturen und der ausführlichen Sicherheitseinweisung um Caprera
sportlich rumgesegelt (mit MOB-Demo/-Übung) und gebadet in der Cala
Spalmatore, allerdings recht starker Schwell an der Boje, deshalb
nach P. Massimo (ohne Marinero und gratis) verlegt. In der Nacht
schweres Gewitter mit Sturmböen. |
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Mo, 25.9. |
Porto Massimo - S. Teresa di Gallura, 13 sm,
nachts Starkgewitter, E1 - W1, bedeckt regnerisch. Wegen
Sturmwarnung 8 bf bei Bonifacio nur bis S. Teresa gefahren (ohne
Wind! und regnerisch). Dafür langes Sightseeing im Städtchen und an
den Stegen. |
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Di, 26.9. |
S. Teresa di Gallura - Castelsardo, 35 sm, NW6,
bedeckt / stark bewölkt. Wegen des nächtlichen Unwetters recht hohe
Wellen, trotzdem sportliche Fahrt immer recht hart am Wind (Skipper
füttert dabei Fische!). Kein einziges Schiff unterwegs gesichtet.
Spannende Hafeneinfahrt mit grossem Schwell und Starkwind genau quer
zur Einfahrt. Hafen ist ziemlich voll mit Überwinterer. |
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Mi, 27.9. |
Castelsardo - Stintino, 32 sm, SW3, W1, NW4,
sonnig. Schönstes Wetter und entgegen des Wetterberichts praktisch
keine Wellen gegenan, am Schluss ideale Segelverhältnisse. Schöne
Nacht am Steg des Segelclubs (wunderschönes Clubhaus mit
Infrastruktur). Kurzes Sightseeing und Einkauf durchs herzige
Städtchen. |
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Do, 28.9. |
Stintino - Porto Conte f,
39 sm, zuerst 0 bf, später W2, sonnig. Nach früher Abfahrt bei
glattem Wasser spannende Durchfahrt durch die Passage Fornelli (mit
Deckspeilungen auf kleine Türme). Lange Fahrt unter Motor nach
Süden, später schwache Westwinde für langsames Segeln. Durchfahrt
hinter den Felsinseln bei den Neptun-Grotten und gemütliche Fahrt nur unter Genua auf
glattem Wasser in die Bucht Porto Conte zum Baden und Ankern. |
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Fr, 29.9. |
Porto Conte f
- Alghero, 11 sm, S3-SE2, sonnig. Nach sehr gemütlicher Nacht
und Zmorgen an Deck erst späte Abfahrt mit dem ersten Wind. Nur
kurzer Schlag bis Alghero, ausgiebiges Sightseeing und Einkaufen für
die Folgewoche. Am Abend grosses Feuerwerk (lokaler Feiertag) auf
der Hafenmole mit sehr vielen Leuten. |
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Sa, 30.9. |
Alghero - Bosa Marina, 27 sm, S3 - SW1, sonnig.
Sehr frühes Ausschiffen von Peter (fährt mit Bus nach Sassari/Olbia
und fliegt nach Hause). Restliche Einkäufe und späte Abfahrt nach
Süden, am Abend aber ohne Wind. Besuch des Hafenstädtchens Bosa
Marina und Baden am Strand. Anschliessend eher schauklige Nacht
(Schwell von allen Seiten). |
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So, 1.10. |
Bosa Marina - Golfo Oristano (S. Giovanni) f,
32 sm, zuerst NE3, später S2 und W1, später SW3, immer sonnig.
Extrem flaches Meer (aber auch nur sehr wenig Wind) ergab eine sehr
lange, aber auch sehr gemütliche Fahrt. Bad und Übernachtung an
Boje gerade vor den Ausgrabungsstätten von Tharros im Golf. |
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Mo, 2.10. |
Golfo Oristano (S. Giovanni) f
- Portoscuso, 43 sm, zuerst SE3, später E0-1 und SW1, sonnig,
heiss. Mitten in der Nacht heftiger Landwind (5 bf). Beim Aufwachen
Express-Start unter Segel und anschliessendem Frühstück unterwegs,
da immer noch etwas Landwind vorhanden war. Später ziemlich
windstill und glattes Meer und heiss. Einziges Touristenschiff im
Hafen Portoscuso, ein etwas tristes Städtchen. |
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Di, 3.10. |
Portoscuso - Carloforte, 25 sm, SE4, teilw.
SE6, sonnig. Umrundung der Isola S. Pietro, dabei heftige Fallwinde.
Sehr heiss, aber wunderschönes Segeln. Am Abend Besuch des schönen
Städtchens Carloforte. |
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Mi, 4.10. |
Carloforte - Porto Teulada, 41 sm, zuerst NW1,
später SE2, SW2, SW4, NW5, NW3, morgens bedeckt, später sonnig.
Zuerst kein Wind, aber grössere Wellen. Anschliessend spannendes
Segeln in der Bucht Palma hinter einem Gewitter her, aber wegen
Starkwind nicht in den Hafen Ponte Romano gefahren, sondern mit
starkem Vorwind ums Capo Teulada (Delphine begleiten uns) zum
einsamen Hafen Porto Teulada (mit deutschsprechendem netten
Hafenchef). Einkaufen beim nahen Campingplatz. |
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Do, 5.10. |
Porto Teulada - Cala Malfatano f
- Perde e Sali, 29 sm, NW5, später E1, abschliessend NW6-7,
immer sonnig. Zuerst schönes Segeln aus der Bucht hinaus, in die
nächste hinein zum Ankern und Baden. Anschliessend bei sehr
unterschiedlichen Windstärken ums Capo Spartivento bis zum Capo Pula
(einige kurze Motoreinsätze, um aus Windlöcher rauszufahren). Hier
sehr starker Wind mit 7er Böen bis vor Hafen Perde e Sali. In
Hafeneinfahrt zuerst im Sand steckengeblieben, sehr vorsichtige
Navigation um Untiefen und Mooringleinen herum im seichten Hafen. |
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Fr, 6.10. |
Perde e Sali - Villasimius, 24 sm, NE4 - N1,
sonnig. Zuerst schnelle, später eher langweilige Fahrt von Hafen zu
Hafen, immer Kurs 75° quer über die Bucht von Cagliari nach
Villasimius (fast leerer Hafen!). Am Abend Restaurantbesuch im Dorf
und Treffen mit Heidi und Hansueli (gleicher Arbeitplatz). |
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Sa, 7.10. |
Villasimius. Zu Fuss ins Städtchen (40 Min.)
und weiter mit Bus nach Cagliari für Besichtigung. Abholen von Kathrin, die
am späten Abend mit Flugzeug von Zürich ankommt, Busfahrt nach
Villasimius und nächtlicher Spaziergang zum Hafen zurück. |
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So, 8.10. |
Villasimius - Villasimius, 25 sm, zuerst W3,
später N5, sonnig. Stürmische Nacht mit starkem Landwind,
zusätzliche Mooringleine gesetzt. Am nächsten Tag gemütlich
bis zum Capo Carbonara (zuerst Sicherheitseinweisung) und dann sehr
anstrengend bei grossem Wellengang aufkreuzen (und MOB geübt). Bei
Punta La Guardia umgekehrt, da der nächste Hafen zeitlich zu weit
entfernt ist. |
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Mo, 9.10. |
Villasimius - Porto Corallo, 37 sm, N3 - NE5,
sonnig. Normalfrüher Start und langes Segeln hart am Wind, unter
Segel von Hafenmole zu Hafenmole. Schöner langer Segeltag, und ein leerer
Hafen am Ziel. |
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Di, 10.10. |
Porto Corallo - Sta. Maria Navarrese, 34 sm,
NNW3 - ENE1, sonnig. Früher Start und leichtes Segeln, später aber
kein Wind mehr, erst am Nachmittag wieder schwacher Wind.
Löschflugzeug beim Einsatz (Wasser tanken und abwerfen) lange
beobachtet. Hafen mit einigen deutschen Überwinterer nicht mehr
leer. |
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Mi, 11.10. |
Sta. Maria Navarrese - Cala Coda Cavallo f,
56 sm, NW1-NE2, sonnig. Start vor Sonnenaufgang und Zmorgen
unterwegs. Sehr lange Tour mit viel Motor, nur 9 sm gesegelt, aber
schönes Wetter und Delphine gesehen. Wunderschöne Ankerbucht mit
klarem und warmem Wasser und windstill. Mathis und Sereina verpasst,
die hier in der Nähe mit dem Velo unterwegs sind (SMS funktionieren
nicht immer!!). |
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Do, 12.10. |
Cala Coda Cavallo f -
Maddalena (Cala Gavetta), 32 sm, NW1-E3, am Abend E5, leicht
bewölkt. Spannende Navigation am Morgen um die Inseln und Untiefen
und am Abend bei der Einfahrt in Maddalena hinter S. Stefano durch.
Wieder Delphine gesichtet. Meistens schönes gemütliches Segeln, bei
den Maddalena-Inseln und Porto Cervo markant mehr Yachten unterwegs.
Spaziergang durch Stadt Maddalena. |
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Fr, 13.10. |
Maddalena (Cala Gavetta) - Cannigione, 11 sm,
SE4, leicht bewölkt. Beginn Reise Cannigione (Bus) - Olbia (Fähre
Mobylines) - Livorno. Superschöner gleichmässiger Wind und letzte
rassige Segelfahrt. Kompliziertes Tank-Prozedere noch in Maddalena.
Schiff räumen und reinigen und Taucherbesuch für Inspektion (ohne
kritischen Befund trotz Sandberührung), anschliessend Beginn der
langen Heimreise (ohne offizielle Abgabe des Schiffs, da erst am Sa
Morgen jemand da ist). Busreise über Arzachena nach Olbia zum Hafen
und Abfahrt Mobylines um 21 Uhr. |
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Sa, 14.10. |
Reise: Livorno - Firenze - Milano - Zürich.
Verspätete Ankunft in Livorno, deshalb hektische Taxifahrt zum
Bahnhof, nachher aber einigermassen pünktlich bis Zürich mit
Umsteigen, um Beine vertreten zu können. |
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